NASCAR verbessert Kurzstreckenrennen

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Auf die Kritik an der Qualität des Wettbewerbs in bestimmten Läufen der Cup-Serie 2019 hat NASCAR mit einer Reihe von aerodynamischen Maßnahmen reagiert, die in erster Linie auf die Reduzierung des Abtriebs abzielen.

In der Saison 2019 wurden insbesondere fehlende Überholmanöver bei den Rennen kritisiert, vor allem auf den kürzeren Ovalen von bis zu einer Meile und den Straßenkursen. Die neuen Maßnahmen gehen speziell auf dieses Problem ein.

Die Änderungen umfassen eine deutliche Reduzierung der Höhe des Heckspoilers von 203,2 mm auf 69,85 mm und einen von 50,8 mm auf 6,35 mm gekürzten Frontsplitterüberstand, dessen „Flügel“ auf beiden Seiten von 266,7 mm auf 50,8 mm gekürzt wurden.

Darüber hinaus wird die Kühlerbodenverkleidung der Wagen keine vertikalen Abschnitte mehr enthalten, was den Abtrieb am vorderen Ende weiter reduziert.

Die Änderungen gelten für neun der 24 Austragungsorte der NASCAR Cup Series – die Strecken in Bristol, Dover, Martinsville, New Hampshire, Phoenix und Richmond sowie die Straßenkurse von Charlotte, Sonoma und Watkins Glen.

Während der Ankündigung der Änderungen erklärte John Probst, Leiter der NASCAR-Rennentwicklung, dass das erste und wichtigste Kernziel des Sports nach wie vor darin bestehe, „großartige Rennen zu liefern“. Als Folge davon werden die Leistungen auf der Strecke ständig bewertet.

„Im Rahmen unserer normalen, ständigen Kritik an uns selbst und an unserer Leistung hatten wir einfach das Gefühl, dass dies eine gute Gelegenheit für uns ist, das Produkt auf kurzen Strecken und Straßenkursen zu verbessern“, fügte er hinzu.

Laut Probst schlossen die Änderungen an den Aerodynamikpaketen auch eine genaue Untersuchung der bisherigen Spezifikationen auf den verschiedenen Strecken ein. Diese ergab, dass das Paket 2017 qualitativ hochwertige Side-by-Side-Rennen hervorgebracht hatte, die den Fans gefielen.

„Anstatt also einfach völlig neue aerodynamische Spezifikationen zu entwickeln, die uns und vor allem der Industrie unbekannt waren, sind wir lieber zu einer bewährten Lösung und einem erprobten Paket zurückgekehrt, das wir vor Kurzem noch gefahren sind“, so Probst.

„Gleichzeitig haben wir einige kleine Anpassungen an diesem Paket vorgenommen, damit es zu unserem aktuellen Intermediate-Speedway-Paket passt. Damit konnten wir die Notwendigkeit der Teams, dieses Paket entwickeln zu müssen, weiter minimieren.“

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Andrew Charman is a regular contributor to PMW. He has been working in motorsport for more than 35 years, specialising in Touring Cars and US motorsport, particularly NASCAR.

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