Formel-1-Rennstall Racing Point kooperiert mit Gordon Murray Automotive

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Der Formel-1-Rennstall Racing Point kooperiert mit Gordon Murray Automotive (GMA) bei der Weiterentwicklung und den Aerodynamiktests des Supercars T.50 aus dem Hause des britischen OEM. GMA wird den Rollenprüfstand im Windkanal des Rennstalls am Stammsitz in Silverstone nutzen, aber auch vom Wissen und Know-how der Ingenieure bei Racing Point profitieren.

„Die Formel 1 bleibt meine große Leidenschaft. Daher ist die Kooperation mit Racing Point bei der Entwicklung des T.50 äußerst spannend“, erklärte Gordon Murray, Vorstandsvorsitzender der Gordon Murray Group. „Seitdem ich 1978 den Formel-1-Rennwagen Brabham BT46B konzipiert habe, war es stets mein Traum, ein Straßenfahrzeug mit einem Bodeneffektventilator zu realisieren.“

Im Rahmen der Kooperation wird der T.50 ab Anfang nächsten Jahres von softwarebasierten Aerodynamiktests (mittels computergestützter Simulation der Strömungsmechanik) bis hin zur physikalischen Prüfung am Rollenprüfstand im Windkanal von Racing Point weiterentwickelt. Die leistungsorientierten Möglichkeiten der Windkanaltests, die der Formel-1-Rennstall bietet, gestatten den Einsatz eines maßstabsgetreuen Modells in 40 % der Originalgröße.

Lawrence Stroll, Eigentümer des Rennstalls Racing Point: „Die Arbeit am T.50 gemeinsam mit Gordon Murray Automotive ist für uns alle bei Racing Point eine Ehre und ein Privileg. Unsere Aerodynamikspezialisten werden den Windkanal verwenden, um uns beim T.50-Projekt die allerneuesten Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Formel 1 zunutze zu machen, damit wir das ganze Potenzial des bahnbrechenden Ventilatorkonzepts von Gordon Murray nutzen können.“

Neben dieser Ankündigung stellte GMA das erste offizielle Bild des T.50 vor. Ausgestattet mit einem 400-mm-Bodeneffektventilator verfügt der V12-Supercar über ein einzigartiges System für das Luftströmungsmanagement.

In Verbindung mit aktiver Unterbodenaerodynamik und dynamischen Heckspoilern ermöglicht das Aerodynamiksystem des T.50 im Gegensatz zu herkömmlichen Bodeneffekt-Supercars eine wesentlich bessere aerodynamische Leistung und Steuerung.

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Andrew Charman is a regular contributor to PMW. He has been working in motorsport for more than 35 years, specialising in Touring Cars and US motorsport, particularly NASCAR.

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