Revolution führt Doppel-Halo-Sicherheitsstruktur ein

0

This article is also available in: English (Englisch)

Inspiriert von der 2018 in der Formel 1 verpflichtend gewordenen Kopfschutzstruktur hat Revolution Race Cars seine eigene Version des Sicherheitssystems für den Prototypen seines Zweisitzer-Sportrennwagens A-One herausgebracht.

Der mit einem energieeffizienten Infusionsverfahren hergestellte Doppel-Halo wird an der Monocoque-Carbonkarosserie von Revolution angeschraubt und bietet Raum für Fahrer und Beifahrer. Deshalb ist er laut dem Unternehmen ideal für die Fahrertrainings und Fahrerlebnisse von Firmen geeignet.

Sowohl die Karosserie als auch die neue Doppel-Halo-Konstruktion sind FIA-konform. Der Halo wird dabei aus 50,8 mm starken nahtlosen Rohren (wie für den ROPT510) gefertigt und übertrifft die FIA-Sicherheitsstandards um 12 %.

Das neu entwickelte System soll Sicherheitsstandards ähnlich wie bei den Le-Mans-Wagen mit geschlossenem Cockpit erreichen, aber ohne das zusätzliche Gewicht von Türstrukturen und Kühlsystemen. Die Vorrichtung ist optional für die Revolution UK Trophy erhältlich. Sie ersetzt die Längsstangen in Vorwärtsrichtung der aktuellen Überrollkäfige mit FIA-Zulassung und wiegt 2 kg extra.

Phil Abbott, der Geschäftsführer von Revolution, sagte dazu: „Wir haben den A-One so konzipiert, dass er mehr Ellbogenfreiheit bietet als andere Rennwagen-Prototypen. So lässt er sich mühelos allein oder auch mit einem Beifahrer an Bord fahren. Durch die Einführung des Doppel-Halo geben wir Fahrern und ihren Trainern oder Firmengästen das gleiche Sicherheitsniveau, das sie in einem Rennwagen für Weltmeisterschaften erwarten würden.”

Share.

About Author

Comments are closed.