Der Corsa e-Rally Cup wird auf seine Ausdauer getestet

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Vauxhall hat bekannt gegeben, dass die Schwestermarke Opel im Test Center in Dudenhofen derzeit Ausdauertests ihres ersten batterie-elektrischen Rallyefahrzeugs, des Corsa e-Rallye Cup, durchführt.

„Wir verfolgen dabei zwei Ziele“, erklärte Opel Motorsport Direktor Jörg Schrott. „Wir spulen mit beiden Autos möglichst viele Kilometer ab, um bereits in einer frühen Phase so viele Realdaten zu sammeln wie möglich.

Für ein elektrisches Rallyefahrzeug gibt es keine Erfahrungswerte, deshalb waren wir in der Frühphase des Projekts auf Berechnungen und Simulationen angewiesen. Diese werden nun sukzessiv durch Realdaten ersetzt. Ein weiterer Schwerpunkt der Tests ist die Belastung und der thermische Haushalt der Batterie unter Rennbedingungen, ein anderer die Software-Adaption. Ich freue mich berichten zu können, dass unser Programm reibungslos läuft.“

Sobald die Entwicklung des Corsa-e Rally abgeschlossen ist, wird ein so genanntes Referenzauto gebaut, das wiederum als Vorlage für die Kundenfahrzeuge dienen wird. Für die Saison 2020/2021 ist geplant, rund 20 Corsa-e Rally zu bauen, von denen bis zu 15 an Kundenteams gehen – rechtzeitig vor dem ersten Testevent im Juli.

Erst im zweiten Schritt wird sich das Ingenieursteam von Opel Motorsport der Schnelligkeit des 136 PS leistenden Rallyefahrzeugs widmen. „Wichtig ist bei der Performance eines Marken-Cup-Autos, dass die Leistung jederzeit und unter allen Bedingungen konstant abrufbar ist. Das Material soll stets Chancengleichheit für alle Teilnehmer gewährleisten“, ergänzte Jörg Schrott.

„Außerdem haben wir uns vorgenommen, mit dem Corsa-e Rally das hohe Niveau seines benzingetriebenen Vorgängers, des Opel ADAM Cup, zu erreichen und zu übertreffen. Auch hier sind wir auf einem guten Weg. Bei annähernd gleicher Leistung generiert der Corsa-e Rally mit 260 Nm ein deutlich höheres Drehmoment.

Durch die über den gesamten Unterboden verbaute Batterieeinheit liegt der Schwerpunkt tief und die Gewichtsverteilung beim Corsa-e Rally ist sehr gut – extrem wichtig für ein schnelles Rennauto. Nun kommt es darauf an, eine möglichst ausgewogene Fahrwerkskonfiguration zu finden. Dazu werden wir ab Januar einige echte Rallyestrecken simulieren.”

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Sam joined the UKi Media & Events automotive team in 2017, having recently graduated from the University of Brighton with a degree in journalism. For the newest addition to the editorial team, stepping into the assistant editor position signalled the start of a career in the subject he studied. Now deputy editor for Professional MotorSport World and Engine + Powertrain Technology International, Sam writes content for both of the magazines and websites.

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